Terrarium:

Wer Pogona henrylawsoni halten möchte benötigt ein entsprechend großes Terrarium. Für die Mindestgröße gilt die Formel:  (LxBxH) 5x4x3-fache der Kopf-Rumpf-Länge (KRL). Eine Zwergbartagame erreicht eine Gesamtlänge (GL) von 25cm bis 30cm. Etwa die Hälfte davon fällt auf die Schwanzlänge (SL).  Das ergibt für eine Zwergbartagame mit einer KRL von 15cm eine Terrariengröße von: 75cm x 60cm x 45cm. Dies ist jedoch nur das Mindestmaß. Für ein Jungtier mag dies in erster Linie noch ausreichen. Ein adultes Tier benötigt mehr Platz. Da sollte das Terrarium mindestens 120cm x 60(80)cm x 80cm betragen. Hier gilt natürlich auch je größer desto besser. Für jedes weitere Tier erhöht sich die Grundfläche um 15%. Das Terrarium muss über Lüftungsschlitze verfügen und kann aus Glas oder Holz gebaut sein. Eine ausreichende Beleuchtung wird auch benötigt, die aus Wärmespot und UV-Lampe und Strahler besteht. Im Terrarium müssen Temperaturzonen, die zwischen 25°C und 35°C liegen, am Sonnenplatz sogar 50°C und etwas darüber, vorhanden sein. Während der Nacht kann die Temperatur auf 20°C absinken.

 
Rückwand:

Die Rückwand und auch die beiden Seitenwände werden so strukturiert, dass die Zwergbartagamen hochklettern können und verschiedene Felsvorsprünge als Liegeplatz enthalten. Man kann sie gut aus Styropor und Flexkleber herstellen. Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Es sollte aber nicht kitschig wirken sondern den natürlichen Begebenheiten gleichen.

 
Bodengrund:

Nachdem die Rückwand eingebracht ist, kommt der Bodengrund dran. Dafür eignet sich Spielsand gemischt mit Lehmpulver, oder aus dem Handel Roter Sand (teuer). Der Bodengrund sollte mindestens 15cm und höher sein, damit die Zwergbartagamen graben können (Eiablage, Winterruhe).

 
Dekoration:

Mit verschiedenen dicken Ästen, sowie Steinen werden Klettermöglichkeiten und Versteckplätze gestaltet. Darauf ist zu achten, dass es nicht zusammenfallen kann, da die Zwergbartagamen gerne graben (Eiablage). Auch sollten die Vorsprünge an der Rückwand gut erreichbar sein. Diese Vorsprünge und auch dickere Äste werden gerne als Aussichtspunkte und Schlafplätze benutzt.

 
Futterplatz:

Als Futternapf eignen sich Keramikuntersetzer sehr gut, um die Vegetarische Kost zu reichen. Gefäße fürs Wasser sollten so groß sein, damit sie auch als Bad benutzt werden können (obwohl dies in ihrem Habitat nicht üblich ist, kann es für die Häutung und Luftfeuchtigkeit von Vorteil sein). Da sie gerne ihren Kot in der Wasserschale abgeben und wegen der Keimbildung muss das Wasser des Öfteren gewechselt werden (mindestens täglich). Der Futterplatz, wie auch der Rest des Terrariums, sind selbstverständlich von altem Futter, Hautfetzen und Kot oder anderen Verschmutzungen ebenfalls täglich zu reinigen.