Um ein Gelege zum Schlüpfen zu bringen, benötigt man einen Inkubator. Es muss nicht unbedingt ein handelsüblicher Inkubator sein, man kann alternativ auch einen selber bauen. Dies ist nicht schwer. Mit einem Aquarium (oder Styropor- und Kunststoffbox), Aquarienheizer, Wasserthermometer, Alulochblech und zwei Backsteinen, lässt sich dies relativ leicht bewerkstelligen. Am Besten fängt man mit dem Bau des Inkubators früh genug an, da er über mehrere Tage getestet werden muss, um die richtige Temperatur zu haben.

Bauanleitung mit einem Aquarium:
Teile:
Aquarium, Aquarienheizung, Thermometer, Backsteine, Alulochblech, Heimchendosen und Vermiculit.

Aquarium

Man benötigt ein Aquarium mit den Maßen ca. 60cm x 30cm x 30cm und einer Abdeckung. In dieses befestigt man die Aquarienheizung, mit dessen Saugnäpfen, auf dem Aquarienboden. Danach legt man zwei Backsteine nebeneinander auf den Boden des Aquariums. Jetzt füllt man soviel Wasser ein, damit der Wasserstand die Aquarienheizung genügend überdeckt (während dem Betrieb immer wieder kontrollieren, evt. Wasser nachfüllen), aber die Backsteine trotzdem noch aus dem Wasser heraus ragen (evt. muss man einen weiteren Backstein auf den ersten legen).

Achtung!!! die Aquarienheizung darf niemals außerhalb des Wassers betrieben werden, da sie sonst durchbrennt.

Wenn der Wasserstand stimmt, kann die Heizung eingeschaltet werden. Die Temperatur des Wassers sollte ca. 29°C betragen. Hat das Wasser die richtige Temperatur erreicht, legt man ein Alulochblech über die Backsteine. Das verhindert, dass die frisch geschlüpften Jungtiere nicht ins Wasser fallen und ertrinken können. Danach stellt man die Heimchendosen, die mit einer Schicht befeuchtetem Vermiculit befüllt sind, auf das Lochblech. Nun kontrolliert man die Temperatur im Substrat (Vermiculit) über mehrere Tage. Dafür eignet sich am Besten ein Wasserthermometer aus der Aquaristik. Dieses Thermometer wird in das Vermiculit gesteckt und die Heimchendose mit einem Deckel zugedeckt (nur leicht auflegen). Hat das Vermiculit die richtige Temperatur (27°C-29°C), ist der Inkubator fertig und betriebsbereit. Sollte die Temperatur im Vermiculit nicht stimmen, regelt man die Wassertemperatur so lange nach, bis sie, über mehrere Tage gemessen, stimmt.

Aquarienheizung

 

 

Aquarienthermometer

Backsteine

   

Vermiculit

Alulochblech

   

Heimchendose

Inkubator

Hat das Weibchen ihre Eier gelegt, so entnimmt man das Gelege vorsichtig Ei um Ei und legt diese, ohne sie in der Lage zu verändern bzw. drehen, auf das Vermiculit in den Heimchendosen. Werden die Eier gedreht, dann sind sie kaputt. Wenn alle Eier in die Heimchendosen überführt sind, wird der Deckel schräg auf die Dosen gelegt. Dazu nimmt man am Besten zwei Wattestäbchen (Watte entfernen) oder Partysticks und stützt sie an zwei nebeneinander liegende Ecken. So kann das Schwitzwasser ablaufen und tropft nicht auf die Eier.
Bauanleitung mit einer Styroporbox:
Teile:
Styroporbox, Kunststoffbox, Plexiglasscheibe, Aquarienheizung, Thermometer, Alulochblech, Heimchendosen und Vermiculit.

Styroporbox

Die Inkubation mit der Styroporbox ist so ähnlich, wie die mit dem Aquarium. Dazu benötigt man eine genügend große Styroporbox (oder man baut sich eine aus einzelne Platten selbst). In die Vorderseite der Styroporbox setzt man eine Plexiglasscheibe ein, durch die man stets den Wasserstand und die Eier kontrollieren kann. Als nächstes braucht man eine Kunststoffbox, die in die Styroporbox passt. In diese Kunststoffbox befestigt man die Aquarienheizung, mit dessen Saugnäpfen, auf dem Boden. Dann wird die Kunststoffbox mit Wasser gefüllt, bis der Wasserstand die Aquarienheizung genügend überdeckt (während dem Betrieb immer wieder kontrollieren, evt. Wasser nachfüllen).

Achtung!!! die Aquarienheizung darf niemals außerhalb des Wassers betrieben werden, da sie sonst durchbrennt.

Wenn der Wasserstand stimmt, kann die Heizung eingeschaltet werden. Die Temperatur des Wassers sollte ca. 29°C betragen. Wenn die Wassertemperatur stimmt, legt man nun das Alulochblech auf die Kunststoffbox. Das verhindert, dass die frisch geschlüpften Jungtiere nicht ins Wasser fallen und ertrinken können. Danach nimmt man die Heimchendosen und füllt sie bis zur Hälfte mit feuchtem Vermiculit. Diese werden auf das Alulochblech gestellt. Jetzt kontrolliert man die Temperatur im Vermiculit über mehrere Tage. Dafür eignet sich am Besten ein Wasserthermometer aus der Aquaristik. Dieses Thermometer wird in das Vermiculit gesteckt und die Heimchendose mit einem Deckel zugedeckt (nur leicht auflegen). Hat das Vermiculit die richtige Temperatur (27°C-29°C), ist der Inkubator fertig und betriebsbereit. Sollte die Temperatur im Vermiculit nicht stimmen, regelt man die Wassertemperatur so lange nach, bis sie, über mehrere Tage gemessen, stimmt.

Plexiglas

   

Aquarienthermometer

Aquarienheizung

 

 

Vermiculit

Alulochblech

   

Heimchendose

Inkubator

Hat das Weibchen ihre Eier gelegt, so entnimmt man das Gelege vorsichtig Ei um Ei und legt diese, ohne sie in der Lage zu verändern bzw. drehen, auf das Vermiculit in den Heimchendosen. Werden die Eier gedreht, dann sind sie kaputt. Wenn alle Eier in die Heimchendosen überführt sind, wird der Deckel schräg auf die Dosen gelegt. Dazu nimmt man am Besten zwei Wattestäbchen (Watte entfernen) oder Partysticks und stützt sie an zwei nebeneinander liegende Ecken. So kann das Schwitzwasser ablaufen und tropft nicht auf die Eier.